Fraktionsbericht 18.11.2019

Forst wird neu organisiert

Die vom Land Baden-Württemberg geplante Forstreform machen auch Anpassungen in der Organisation bei uns notwendig. Diese werden den städtischen Haushalt mit ca. 15.000 Euro (netto) pro Jahr belasten.

Ohne erkennbare Vorteile steigert die Reform die Bürokratie und die Kosten für die Kommunen. Leider haben wir auf die Gesetzgebung keinen Einfluss.

Erfreulich ist, dass die Mitarbeiter des Forstes uns erhalten bleiben. Wir schätzen ihre Arbeit sehr und freuen uns auf die weitere gute Zusammenarbeit.

70 neue Kinderbetreuungsplätze

Eine familienfreundliche Stadt zeichnet aus, dass mehr Kinder in ihr leben. Diese erfreuliche Tatsache macht es notwendig, dass 70 neue Kinderbetreuungsplätze bis zum Schulalter geschaffen werden. Mit kalkulierbarem Aufwand wird dafür derzeit ein ehemaliger Pavillon der Hebelschule umgebaut.

Nach sorgfältiger Abwägung hat die CDU Fraktion für die „Spielwiese gGmbH" gestimmt.

Der Träger ist bereits aus zwei Einrichtungen in Gaggenau bekannt, darunter die benachbarte Kinderkrippe. Ein weiterer Pluspunkt ist in unseren Augen, dass die „Spielwiese über eine eigene Küche verfügt, welche kindgerechtes Essen frisch zubereitet. Das hat uns überzeugt. Erfreulicherweise sind die geschätzten Gesamtkosten etwas geringer als bei den anderen beiden Anbietern. Die baulichen Aktivitäten und Gestaltung des Außenbereiches und der Parkplätze haben wir angefragt - Information folgt!

Besserer Verkehrsfluss im Bereich Schlotteräxt

Mit dem Aufstellungsbeschluss und der Beauftragung zur Durchführung der Offenlage haben wir den Startschuss zum Bau eines Kreisels im Bereich Schlotteräxt in Ottenau gegeben. Unser Ziel ist es, den Verkehrsfluss zu optimieren und damit die Belastung für alle - ob Verkehrsteilnehmer oder Anwohner - zu reduzieren.

E-Mobilität braucht Ladestationen

E-Mobilität - ob beim Auto oder Fahrrad - ist im Augenblick gefragt. Gaggenau trägt dieser Entwicklung Rechnung und wird neun neue Ladestationen für PKW und zwei Ladesäulen für E-Bikes installieren (u.a. in der Innenstadt). Amortisieren werden sich die Anlagen von den Kosten her nicht, auch wenn zukünftig der Strom nicht mehr umsonst sein wird.

Für uns ist es wichtig, dass wir nicht nur einseitig auf E-Mobilität setzen, sondern die technische Entwicklung z.B. der Brennstoffzelle im Auge behalten.

Dorothea Maisch, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!