närrische Ratssitzung

fsching04032019

Ratssitzung einmal anders, in der närrischen Ratssitzung heute morgen sorgte die CDU Fraktion mit ihrem Auftritt unter dem Motto "Gaggenau sucht den Super Stadtrat für Stimmung.

Quelle: Auszug aus dem BT vom 05.03.2019, Thomas Senger
Foto: Thomas Senger

"Hinter Michelbach geht′s weiter"

Bei der närrischen Ratssitzung der Grokage erblicken einige Lachnummern das Licht der Kommunalpolitik

Von Thomas Senger Gaggenau - Paco wäre mal der erste Kandidat, der Versprechen noch vor der Wahl einhält. "90 Minuten Sitzungsdauer" kündigte er zu Beginn der närrischen Ratssitzung gestern Vormittag an. Und tatsächlich: Als die Saubergspatzen das Schlusslied anstimmten, da war es kurz vor Zwölf. Das ist es häufiger, wenn die Stadtoberen zusammenkommen, doch wenn die Grokage zur Sitzung lädt, dann ist selbst, wenn's Dreizehn schlägt, noch nicht alles verloren, aber die Bürgersupp' ausverkauft.

Und wer aus dem Casting nach dem Super-Stadtrat als Sieger hervorgeht? Da wird die CDU-Jury debattieren müssen. Roland Drützler, Christian Kientz, Dr. Ellen Markert, Christina Palma Diaz, Andreas Paul, Dorothea Maisch und Gerhard Maisch hatten einige Kandidaten aufgeboten. Beifall erhielten sie mit einem Seitenhieb auf die Freien Wähler im Kreistag: Denn wie die Poller am Gaggenauer Bahnhof  "lassen sie sich aufstellen und verschwinden dann in der Versenkung."

"Andreas Paul und die "schwarzen Hexen"

Noch eine "schwarze Hexe" mehr in der Fraktion, das wird Fraktionschef Paul nach dem Auftritt von Dorothea Maisch nicht mehr schocken. Immerhin wissen jetzt die Gaggenauer von Christina Palma Diaz aus erster Hand, dass die Eröffnung des Waldseebads 2020 ins "Reich der Träume" gehört.

Fraktionsbericht 25.02.2019

Weitere Kindertageseinrichtung zwischen Körnerstraße und Wiesenweg

Der Bedarf an Betreuungsplätzen für Kleinkinder und Kinder im Kindergartenalter steigt in Gaggenau weiter. In einem Gebäude am Wiesenweg, welches ursprünglich von der Hebelschule genutzt worden ist, befindet sich bereits jetzt eine Kinderkrippe mit vier Gruppen („Spielwiese“). Das nächste Gebäude weiter oben auf dem Gelände der Hebelschule soll nun ebenfalls zur Kindertageseinrichtung umgebaut werden und zwar für drei Krippengruppen und zwei Kindergartengruppen.

Das bedeutet mehr Verkehr, vor allem zum Bringen und Abholen der Kinder, was leider in den meisten Fällen mit dem Auto geschieht. Die Anwohner sehen das sehr kritisch. Um eine gute Lösung zu finden, haben wir darum gebeten, die Verkehrsfachleute von der Firma GEVAS frühzeitig in die Planungen miteinzubeziehen. Außerdem haben wir vorgeschlagen, das Gebäude nicht nur vom Wiesenweg, sondern auch von der Körnerstraße her zugänglich zu machen.

Grundsätzlich haben wir zugestimmt, dass die Stadtverwaltung eine neue Kindertageseinrichtung an dieser Stelle plant. Der Bedarf ist da, das Gebäude muss nur umgebaut und nicht vollkommen neu gebaut werden. Das bedeutet sowohl geringere Kosten als auch eine kürzere Bauzeit.

Rudi Drützler forderte allerdings im Namen der Fraktion, dass die Stadtverwaltung mit den Anwohnern mehr zusammenarbeitet. Das bedeutet eben nicht nur, diese über die nächsten Schritte zu informieren, sondern vielmehr, sie in die Überlegungen einzubeziehen und ihre Vorschläge zu prüfen.

Dr. Ellen Markert, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!