2. Kandidaten Werkstatt

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Am Freitag, den 22. März haben sich die CDU-Kandidaten zur zweiten Kommunalwahlwerkstatt im Gemeindehaus St. Josef getroffen. Nach kurzer Begrüßung durch Sabine Arnold stellte Andreas Merkel das Wahlprogramm der CDU-Kreistagsfraktion vor, anschließende Konrad Weber das Programm für die Gemeinderatswahl 2019. Im Anschluss präsentierte Sabine Arnold die ersten Entwürfe der Wahlprospekte für Ortschafts- und Gemeinderatswahl. Den Abschluss bildeten organisatorische und terminliche Infos für die Kandidaten, bevor die heiße Phase des Wahlkampfes startet.

Gärten müssen wieder für Insekten geöffnet werden

BNN 23.03.2019

Landwirtschaftsminister Peter Hauk kritisiert bei einem Besuch in Gaggenau den Rückgang der Kulturlandschaft

Von BNN Mitarbeiter Joachim Kocher

Gaggenau. Auf Einladung der Landtagsabgeordneten Sylvia Felder und der CDU Gaggenau, war am Donnerstagabend der Minister für Ländlichen Raum und für Verbraucherschutz, Peter Hauk zu Gast in Gaggenau und referierte hierbei unter anderem über die Erhaltung unserer artenreichen Natur- und Kulturlandschaft. Die Veranstaltung war nach Aussage der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Sabine Arnold, gleichzeitig Auftaktveranstaltung der Gaggenauer CDU zum anstehenden Kommunalwahlkampf, weshalb auch zahlreichen Kandidaten die Veranstaltung verfolgten.

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ZU GAST IN GAGGENAU war am Donnerstag der Minister für Ländlichen Raum und für Verbraucherschutz, Peter Hauk. Foto: Kocher

Auch das Murgtal braucht Bewirtschaftung

Minister Hauk sprach einleitend von elf Prozent an versiegelten Flächen in Baden-Württemberg. „Nicht alles sei zubetoniert.“ Die Freifläche seien groß, meinte Hauk. Wenn wir über Biodiversität sprechen, so der Landespolitiker, dann sprechen wir über Kulturlandschaften, die Bewirtschaftung brauchen und hierzu gehört auch das Murgtal. Bei Kulturlandschaften habe man die höchste Artenvielfalt bei Pflanzen, Insekten und Vögel. Ich bin ein Verfechter der Kulturlandschaft, betonte Hauk.

Der Politiker machte auch deutlich, dass sein Ministerium viel Geld für die Pflege unrentablen Flächen ausgebe, um diese offen zu halten. Ohne Bewirtschaftung gibt es keine Artenvielfalt. Peter Hauk sprach von insgesamt 50 Millionen Euro im Jahr. „Damit sichern wir die Artenvielfalt.“ Der Landwirtschaftsminister ging auch auf den Wolf und das Reißen von Schafen ein. Das Problem seien hierbei die Menschen, die dahinterstehen, sagte Hauk. „Fleischfressende Tiere, die Schafe fressen, so Hauk, haben in unserer Kulturlandschaft nichts zu suchen. Wo eine Rudelbildung erfolgt, müssen wir Konsequenzen ziehen.“

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