Fraktionsbericht 21.09.2020

Umbau des Esselwehres an der Murg

Um Forderungen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie zu erfüllen, möchte das Regierungspräsidium durch einen Umbau der vorhandenen Rampe am Esselwehr in Hörden die Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit der Murg erreichen. Leider kann damit keine Verbesserung des Hochwasserschutzes verbunden werden.

Die Kosten der Maßnahme von ca. 800 TEUR werden vom Land getragen.

Den uns von Vertretern des Regierungspräsidiums vorgestellten Plänen haben wir wie zuvor der Ortschaftsrat Hörden zugestimmt.

Bebauungsplan „Hördelsteiner Weg“

Für die Fläche unterhalb des Hördelsteiner Weges steht seit Jahren der Wunsch für eine Wohnbebauung im Raum. Aufgrund der sehr hohen Nachfrage nach Wohnraum in Ottenau ist eine Innenverdichtung an solchen Stellen grundsätzlich wünschenswert.

Die uns in vergangener Zeit vorgelegten Planungen von Investoren haben wir allerdings aufgrund der Massivität der Baukörper, der Problematik beim Hochwasserschutz sowie der verkehrstechnischen Situation abgelehnt.

In dem uns nun vorgelegten Bebauungsplanentwurf konnten unsere Forderungen und die Anliegen von Anwohnern weitgehend berücksichtigt werden, u.a. die Verbreiterung und der Ausbau des Hördelsteinerwegs bereits mit den Baumaßnahmen der Wohngebäude auf Kosten des Vorhabenträgers und die Schaffung von mindestens 2 Stellplätze pro Wohneinheit. Ferner wurde die Einhaltung der hochwasserschutzrechtlichen Anforderungen gutachterlich nachgewiesen.

Wir haben dem Bebauungsplan in dieser Form nun zugestimmt.

Änderung des Bebauungsplans am sog. „Hillwood-Kreisel“

Durch die Erweiterung des Gewerbegebiets und Nutzung durch Logistikunternehmen besteht die Gefahr, daß immer weiter steigendem LKW-Verkehr eine starke Beeinträchtigung der jetzigen Kreuzungssituation Max-Roth-Straße/Selbacher Straße entsteht.

Mit der Änderung des Bebauungsplans „Hinterm Graben, Oben im Feld, Schlotteräxt, Langwiesen“ konnten nun die Voraussetzungen dafür Geschaffen werden, in Zukunft, sofern dann durch eine Steigerung des Verkehrsaufkommens die Notwendigkeit besteht, einen „großen“, vierarmigen Kreisel zu bauen.

Nachbestellung eines Gutachters für den Gutachterausschuss

Aufgrund des plötzlichen Todes des Leiters des Hochbauamtes Herrn Ralf Burghardt wurde eine Nachbesetzung im Gemeinsamen Gutachterausschuss bei der Großen Kreisstadt Gaggenau notwendig.

Der Gemeinderat hat nun einstimmig Herrn Prof. Dr. David Lorenz aus Freiolsheim zum ehrenamtlichen Gutachter bestellt.

Andreas Paul, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!