Bundespolitischen Themenabend mit MdB Kai Whittaker

CDU Hörden
VORANKÜNDIGUNG

E I N L A D U N G zum

Bundespolitischen Themenabend

am Freitag, 20. September 2019, 18:30 Uhr
Großer Saal“, Bernhardusheim in Hörden

lade ich Sie herzlich ein.

MdB Kai Whittaker haben wir als Redner zu Gast. Er wird informieren über die Ergebnisse der Europa- und Kommunalwahl. Zur Diskussion stehen u.a. das brandaktuelle Thema Klimaschutz, Steuermindereinnahmen, Abschaffung des SOLI, Organspende. Es verspricht ein spannender Abend zu werden.

Freue mich auf einen interessanten Abend und hoffe auf zahlreiches Erscheinen.

CDU Ortsverband Hörden

„Groß Au“ wird näher an Hörden rücken

BNN 15.11.2018

Ortschaftsrat nimmt einen neuen Anlauf zur kreuzungsfreien Anbindung des Wohngebiets

Rückgriff auf Pläne von Stadtbaudirektor Müller

Von BNN Mitarbeiter Joachim Kocher

Gaggenau-Hörden. Das Wohngebiet „Groß Au“ in Gaggenau-Hörden ist seit dem Bau der B462 in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts durch die Bundesstraße vom restlichen Ort abgetrennt und nur durch die Überquerung dieser erreichbar. Es kam in der Vergangenheit immer wieder zu Unfällen. Dem Ortschaftsrat Hörden ist es daher schon seit langem ein Anliegen, die Anbindung des Wohngebietes „Groß Au“ zu verbessern beziehungsweise kreuzungsfrei zu gestalten. Bisher waren jedoch alle Anstrengungen, die unternommen wurden, nicht von Erfolg gekrönt. Während der Ortschaftsratssitzung am vergangenen Dienstag unternahm der Ortschaftsrat nunmehr einen weiteren Anlauf und stimmte einem entsprechenden Antrag an die Stadt Gaggenau, der den kreuzungsfreien Anschluss des Ortsteils „Groß-Au/Essel“ zum Inhalt hat, einstimmig zu.

Wie Ortsvorsteherin Barbara Bender während der Ortschaftsratssitzung am Dienstag betonte, beantragt das Gremium auch Sondierungsgespräche mit der Nachbargemeinde Gernsbach und der Firma Glatfelder aufzunehmen. Dies mit dem Ziel einer gebündelten Gesamtlösung der Verkehrsführung auf die B462 und einem gemeinsamen „vierten Ast zur bereits bestehenden Ampelanlage Gernsbach-Nord. „Wir hoffen nach Jahren der Stagnation auf Hilfe und Unterstützung der Stadt Gaggenau und des Gemeinderates, um der Sache neue Fahrt zu verleihen“, betonte Ortsvorsteherin Bender. Der Ortschaftsrat Hörden ist der festen Überzeugung, bei den angesprochenen Gremien hiermit keine Fehlbitte getan zu haben.

In der Antragsbegründung betonte Bender, dass man sich de facto auf die seinerzeit erstellten Pläne des früheren Stadtbaudirektors Jörg Müller beziehe, welche er als sogenannte „Röhrenlösung“ planfertig geleistet habe.

Dieser Sachverhalt wurde Ende der 90er Jahre im Gemeinderat von Gaggenau bis zur Beschlussvorlage weiterentwickelt, aber nie in die Tat umgesetzt. Die Planung, so Bender, ist der Regierungspräsidium Karlsruhe durch mehrere Vorsprachen der damaligen Verantwortlichen bekannt. Laut damaliger Stellungnahme des Regierungspräsidiums ist sie ohne weiteres übernahmefähig und wäre bei entsprechendem Beschluss des Gemeinderates auch in die Tat umgesetzt worden.

Dem Ortschafsrat Hörden, so die Ortsvorsteherin, ist es ein vorrangiges Anliegen, die Anbindung des Ortsteils „Groß Au/Essel“ zu verbessern, beziehungsweise kreuzungsfrei zu gestalten.

Wir sehen die Notwendigkeit der Anbindung Gaggenau-Süd und Gernsbach-Nord“, so Barbara Bender. Man verweise auf die Synergieeffekte, indem die Firma Glatfelder ihre Werksausfahrt aus der derzeitigen gefährlichen Situationslage verbessern und die Zu- und Abfahrt verlegen kann. Eine derzeitige Gefahrenstelle für den fließenden Verkehr auf der B462 würde beseitigt werden. Grundsätzlich ist sich der Ortschaftsrat Hörden im Klaren darüber, dass alle in einer Power-Point-Präsentation aufgeführten Vorschläge, die OB Christof Florus und Bürgermeister Michael Pfeiffer allen Fraktionen des Gemeinderates Gaggenau sowie Landtagsabgeordneter Sylvia Felder und Bundestagsabgeordnetem Kai Whittaker (beide CDU) vorgestellt wurden nur lang- beziehungsweise im besten Fall mittelfristig realisiert werden und die den Planern Denkanstöße bieten sollen.

Die „Röhrenlösung“ setze sich hiervon ab, sagte Bender. Sie ist konkret vorgeplant und könne ohne Weiteres in die Tat umgesetzt werden. Auch bei der anschließenden Bürgerfragestunde war die kreuzungsfreie Anbindung der „Essel“ ein Thema. Unter anderem wurde hierbei von einem Bürger die Tieferlegung der B462 und Anbindung des Wohngebiets Groß Au durch eine Überführung (analog der Rotherma-Anbindung) wie bereits vor geraumer Zeit schon vom Ortschaftsrat, jedoch ohne Anbindung an die B462, angeregt.

BNN15112018

BUNDESSTRASSE ALS TRENNUNGSLINIE: Im Bereich der Ampelanlage Hörden Süd und Gernsbach Nord an der B462 könnte ein vierter Straßen-Ast in Richtung Groß Au und Essel entstehen. Foto: Kocher

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