Antrag für mehr Klimaschutz

BNN 17.12.2019

Vier Fraktionen des Gemeinderats Gaggenau unterstützen das Vorhaben

Gaggenau (dor). Einen Antrag zu einer Klimaresolution für die Stadt Gaggenau haben die Fraktionen von CDU, FWG, SPD und Bündnis 90/Die Grünen in der Gemeinderatssitzung am Montagabend eingebracht. Verlesen wurde der Antrag von OB Christof Florus unter „Bekanntgaben“. Die FDP und die AfD stehen nicht hinter dem Antrag, über den in einer Ratssitzung im neuen Jahr abgestimmt werden soll.

In dem Antrag heißt es unter anderem: „Der Gemeinderat erklärt die Eindämmung des Klimawandels und seiner schwerwiegenden Folgen als Aufgabe von sehr hoher Priorität. Der Gemeinderat fordert die Verwaltung der Stadt Gaggenau auf, die Auswirkungen auf das Klima bei jeglichen Verwaltungshandlungen und Geschäften zu berücksichtigen ... Der Gemeinderat fordert den Bund und das Land Baden-Württemberg auf, alle erforderlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit das Pariser Klimaabkommen vom Dezember 2015 eingehalten werden kann. Der Gemeinderat beschließt, konkrete kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen zu erarbeiten, die der Eindämmung des Klimawandels und der Anpassung an dessen Folgen dienlich sind.“ In der Begründung wird betont, dass der Klimawandel und seine Folgen zunehmend die Lebensgrundlage von ganzen Regionen, wenn nicht gar der Menschheit, bedrohe.

Um dieser Herausforderung zu begegnen, sei schnelles und entschlossenes Handeln im globalen Maßstab gefragt. „Dabei spielen Industrieländer wie Deutschland eine besondere Rolle ...“ Zur Erreichung der deutschen Klimaziele könnten Städte und Gemeinden einen bedeutenden Beitrag leisten.

Im Jahr 2020 werde sich die Projektgruppe „Zukunft Gaggenau 2030“ dem Klimawandel widmen. Sie werde Maßnahmen vorschlagen, die sowohl die Eindämmung der Ursachen des Klimawandels als auch die Anpassung an dessen Folgen zum Ziel haben.

Badische Neuste Nachrichten

Toni Huber zum Landrat gewählt

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CDU Kreisverband Rastatt freut sich über die gestrige Entscheidung

Die Kreisvorsitzende der CDU Rastatt, Brigitte Schäuble, gratulierte Toni Huber, den die Mitglieder des Kreistags von Rastatt am Dienstag mit 34 von möglichen 63 Stimmen für acht Jahre in das Amt des Landrats gewählt haben.

„Ich gratuliere Toni Huber herzlich zu seiner Wahl und wünsche dem neuen Landrat viel Erfolg bei der Umsetzung seiner Visionen für das Zukunftskonzept Landkreis 2030. Ich freue mich sehr auf die künftige Zusammenarbeit mit ihm.“

Der 54-jährige Toni Huber ist seit 13. Juni 1994 Mitglied im Kreistag von Rastatt und seit 26. Juli 2005 Vorsitzender der CDU Kreistagsfraktion. Er tritt sein Amt am 1. Mai 2019 an und folgt damit auf Jürgen Bäuerle, der nach zwei Amtsperioden am 30. April 2019 aus dem Amt ausscheidet und in Ruhestand geht.

„Ich danke dem scheidenden Landrat, Jürgen Bäuerle, an dieser Stelle sehr herzlich für seine hervorragende Arbeit, der vierzehn Jahre lang die Geschicke des Landkreises Rastatt geleitet und geprägt hat. Ich habe größten Respekt für diese Leistung“, erklärte die Kreisvorsitzende Brigitte Schäuble abschließend.