Umfrage-Aktion „MITREDEN“

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Foto: CDU Stadtverband Gaggenau

Am Samstag, den 27. August hatte "Frau" die Möglichkeit den CDU-Frauen und mitwirkenden Kommunalpolitikerinnen, Kreisrätin Brigitte Schäuble, Stadträtin Dorothea Maisch, der Stadtverbandsvorsitzenden Sabine Arnold und Vorstandsmitglied Vera Mungenast ihre Anliegen vorzutragen, um sie nach Möglichkeit in den politischen Prozess einfließen zu lassen.

Mit dieser Aktion will die Frauen Union insbesondere den Frauen die Möglichkeit geben, sich spontan und ungeschminkt zu äußern und Ihre Anregungen und Wünsche, aber auch Kritik direkt an uns zu richten. Wir hoffen dadurch die Themen besetzen zu können die die Frauen hier vor Ort auch wirklich bewegen. Darüber hinaus sollen Frauen jeglichen Alters ermutigt werden, selbst aktiv zu werden und sich mit ihrer Stimme in die Politik einzumischen, wie Sabine Arnold betont.

CDU zu Besuch in Sulzbach

Am Donnerstag den 11.08. trafen sich Mitglieder der CDU Gaggenau zum Besuch der freiwilligen Feuerwehr Abteilung Sulzbach und anschließend des neugestalteten Bernsteinbades.

Der Besuch des Feuerwehrhauses in Sulzbach war ein richtiges Kontrastprogramm zu unserem Besuch der Feuerwehr im Rettungszentrum vor ein paar Wochen, so die Vorsitzende Sabine Arnold. Mittels einer PowerPoint Präsentation stellten uns Abteilungsleiter Andreas Blittkowsky und sein Stellvertreter Raphael Warth die Arbeit der Sulzbacher Wehr vor und ermöglichten uns einen Einblick in deren Geschichte.

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CDU zu Besuch bei der freiwilligen Feuerwehr Gaggenau Abteilung Sulzbach. Foto: CDU Gaggenau

Die freiwillige Feuerwehr Sulzbach wurde 1937 nach einem großen Brand im Ort von 26 Gründungsmitgliedern gegründet. Ganz zu Anfang wurde noch mit einer Tragkraftspritze auf einem Leiterwagen gelöscht, diese war sehr anfällig und wurde 1956 durch eine neuere ersetzt, sie war immerhin bis 1980 im Dienst. Auch die nachfolgenden Fahrzeuge zeichnen sich durch lange Dienstzeiten aus, 30 Jahre und mehr leisten sie ihren Dienst, das derzeit jüngste Fahrzeug ist 10 Jahre alt.

Mit Ausbruch des 2. Weltkrieges musste der größte Teil der Wehrmänner zum Kriegsdienst, und so kamen neben Jugendlichen schon damals zahlreiche Frauen bei der Sulzbacher Wehr zum Einsatz, um den Ort zu schützen. 1971 folgte der Umzug an den heutigen Standort. Durch einen Umbau und viel Eigenengagement entstand das heutige Gerätehaus. Später kamen noch weitere Umbauten dazu, bis es zum heutigen Aussehen kam. Sicher waren auch das nicht die letzten Bauarbeiten, so braucht die in die Jahre gekommene Dusche ein Update und einen Sanitär- und Umkleidebereich für Frauen.

Die Sulzbacher Wehr war bis 1973 eigenständig und blieb auch nach der Eingemeindung 1977 ein wichtiger Bestandteil im Ort. Wie wichtig die kleineren Wehren in den Ortschaften sind, kann man derzeit bei etlichen Bränden in der Umgebung sehen. Die einheimischen Wehren kennen die Örtlichkeit und eventuell vorhanden Schleichwege besser, so dass sie schnell am Einsatzort sind. Gerade deshalb sollten bei einer Alarmierung, die Wehren in den Ortschaften sofort miteinbezogen werden, so Dorothea Maisch. Das ist ein klarer Vorteil zu den größeren Verbänden aus der Stadt. Hier sollten bei der Alarmierung auch die Wehren in den Ortschaften mehr mit einbezogen werden, so Dorothea Maisch. Das kann im Notfall wertvolle Zeit bringen.  In diesem Zusammenhang bemerkte Kreisrat Andreas Merkel, dass jetzt durch die Einrichtung der integrierten Leitstelle in Rastatt, das DRK, die Feuerwehr und die DLRG schneller und zielgerichteter als früher mit alarmiert werden können. Das sei ein riesiger Fortschritt.

Die Jugendfeuerwehr, welche 1977 gegründet wurde, hat einen erfreulich großen Zulauf im Ort. Derzeit sind es 14 Jugendliche, die in der Sulzbacher Wehr ihre ersten Brand-Löschübungen machen. Ein wirklich großer Erfolg für die beiden Abteilungsleiter. „Eine gute Jugendarbeit sichert den Nachwuchs für die aktive Wehr“ meint Brigitte Schäuble, die CDU-Kreisvorsitzende.

Im Anschluss ging es für uns zur Besichtigung des Bernsteinbades, welches nach erfolgreichem Umbau im neuen Glanz erstrahlt und nach Corona wieder für alle Besucher geöffnet ist. Seit 2005 wird das Sulzbacher Bad durch den Schwimmbadverein ehrenamtlich betrieben. Die finanzielle Grundlage hierfür sind die Beiträge der ca. 1.300 Mitglieder, die Erlöse aus den Tagesmitgliedschaften und die Unterstützung durch die Stadt Gaggenau.

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Abschluss im Bernsteinbad. Foto: CDU Gaggenau

Es gibt immer was zu tun und zu verbessern, so Vorstandsmitglied Andreas Lensing bei seiner Führung durch das Bad. Besonders wichtig ist der noch nicht erstellte Hochwasserschutz, um das Bad vor einer Überflutung durch den Sulzbach zu schützen. Dies liegt aber nicht in den Händen des Schwimmbadvereins, sondern ist eine Aufgabe der Stadt.

Der Schwimmbadverein hat als nächstes den Bereich um das Kleinkinderbecken im Blick, hier soll es durch geschickte Umgestaltung mehr Grünfläche geben, um den Bereich attraktiver zu gestalten.

Der Abschluss fand in gemütlicher Runde auf der Terrasse des neuen Bernsteinstübchen statt.

Sabine Arnold
Vorsitzende CDU Stadtverband Gaggenau